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Der "richtige" Fotograf
Sorgfältig auswählen
Damit die Fotos nicht nur einen bleibenden, sondern auch einen positiven Eindruck hinterlassen, sollte man den Fotoprofi sorgfältig auswählen, in der Regel bereits ein halbes Jahr vorher. Vereinbaren Sie möglichst Gespräche mit mehreren Anbietern, wo Sie nicht nur Ihre Vorlieben zum Ausdruck bringen können (romantisch, eher cool, traditionell, oder modern, elegant oder sogar leicht erotisch), sondern durch den Gesprächsverlauf und die Einsicht in bisher geschossene Fotos oder gedrehte Videos, läßt sich hier schon im Vorfeld die Spreu vom Weizen trennen. Welcher Fotograf Ihnen zusagt, hängt natürlich auch wesentlich vom individuellen Geschmack ab. Gute Hochzeitsfotografen präsentieren sich in der Regel auf Hochzeitsmessen oder sind in Ihrem Brautmodengeschäft oder beim Pfarrer/Standesbeamten bekannt. Zu guter letzt bieten oft auch Filmhersteller wie Agfa oder Kodak kostenlose Adressenlisten von guten Referenzstudios. 

Was Sie beachten sollten:
Die Abfolge wird in etwa 2 Monate vor der Hochzeit besprochen. Im Vorvertrag mit dem Fotostudio sollten das Datum, die Uhrzeiten, Anzahl der Personen und die Örtlichkeiten (Kirche, Park, Standesamt, Studio) festgehalten werden.
Mit Priestern und Standesbeamten sollte im Vorfeld geklärt werden, ob fotografiert, gefilmt und geblitzt werden darf. Ein guter Fotograf/Videofilmer wird während der Zeremonie nicht die Hauptrolle spielen, sondern sollte möglichst gar nicht auffallen.

Tips + Tricks:
Eine tolle Erinnerung ist eine Reportage des ganzen Tages von den Vorbereitungen bis hin zum "Über die Schwelle tragen". 
Motive, die man auch ohne Reportage auf keinen Fall vergessen sollte: Ein- und Auszug des Brautpaares, Ringwechsel, der erste Kuß, der erste Tanz, Anschneiden der Torte.
Die perfekteren Fotos entstehen in den meisten Fällen im Fotostudio, die romantischeren und natürlicheren im Freien. Draußen muß natürlich das Wetter mitspielen. Falls die Hochzeit "ins Wasser fällt", oder auch um Streß zu vermeiden, gibt es natürlich die Möglichkeit gerade die Bilder im Freien nach den Flitterwochen nachzuholen, oder für nicht Abergläubische, die Fotos vorzuziehen. 
Bei einem gesonderten Termin sollte man allerdings bedenken, daß dann Frisur und Make-up zweimal ähnlich gestaltet werden sollten, und das Brautkleid oder der Anzug eventuell noch einmal in die Reinigung müssen. 


Farbe in´s Spiel bringen
Die eigentlichen Fotos des Brautpaares sollten auf keinen Fall überwiegend in Schwarz-Weiss gemacht werden, auch wenn viele Fotografen sehr gerne mit diesem Stilmittel arbeiten. Einige wenige zusätzliche Aufnahmen in Schwarz-Weiß können aber gerade bei professioneller Nachbearbeitung (Monochrom, Sepia, Teilcolorierung) ein Highlight der Hochzeitsbilder sein.
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